Sint-Rikierskerk (St. Rikierskirche)


Im Jahr 1087 gründeten Mönche der Benediktinerabtei von Saint-Ricquier eine Prioratskirche. Aufgrund eines Streits mit dem Bischof von Doornik und dem französischen König vertrieb Graf Balduin von Flandern 1196 die Mönche aus der Prioratskirche. Fünf Jahr später wurde die Prioratskirche wieder aufgebaut. Zu Zeiten der Bettleraufstände wurde die Prioratskirche erneut verwüstet.

Nur die Kapelle wurde verschont, wurde aber anlässlich der Belagerung von Oostende (1601-1604) von den Spaniern zu einer Befestigungsanlage umgebaut. 1860 befand sich die Kapelle in einem verfallenen Zustand, woraufhin der Gemeinderat den Bau einer neuen Kirche beschloss, die 1907 eingeweiht wurde. Die Holzmöblierung stammt aus der Periode 1725-1775 und ist ein Paradebeispiel für den Stil Ludwig XVI. Die Beichtstühle sind Perlen der Drechsel- und Schnitzkunst. Die barocken Seitenaltare zeigen Malereien des aus dem 19. Jahrhundert stammenden Brugger Kunstmalers Dobbelaere. Im Chor ziehen der kostbare Hostienschrein und das antike Chorgestühl die Aufmerksamkeit auf sich. Die zierliche Orgel wurde ca. 1750 von Andries Jacobus Berger gebaut.

Lage

Die St. Rikierskirche befindet sich in de Kerkstraat 8 in Bredene.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: 
Fahren Sie mit der Buslinie 4 oder 9 bis zur Haltestelle Bredene Dorp. Nehmen Sie die Dorpsstraat bis zur Kirche.

 



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